Ich bin wieder da. Zurück aus der Dunkelheit, der dröhnenden Stille. Wieder da. Wieder bei dir. Es ist unbeschreiblich, wieder zu leben. Ich kann fühlen und fühle mich wach. Ich kann sehen, sehe die Welt, sehe dich. Ich kann spüren, spüre die Schwingungen und schwinge mit. Es ist vorbei. Ich nehme wieder am Leben teil,„Wieder im Leben“ weiterlesen
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Vom Bootfahren und Bergsteigen
Nach so langer depressiver Phase wieder an Land zu gehen, ist wie ein großes Wunder. Ich lege an, gehe von Bord und staune. Staune über die Farben, die Freiheit, die Leichtigkeit, die mich erfüllt. Ich genieße die Ankunft in meinem Heimathafen und zelebriere sie mit meinen Lieben. So vieles ändert sich für mich jetzt. Es„Vom Bootfahren und Bergsteigen“ weiterlesen
Landgang
Vorsichtig, voll kindlicher Neugier, betrete ich das Festland. Nach erneuter langer Reise habe ich endlich meinen Heimathafen wiedergefunden. Eine ruhelose Fahrt liegt hinter mir, durch eine dunkle Welt. Die Wellen schlugen oft so hoch, warfen mich zurück, warfen mich um. Sie überschwemmten auch meine Begleiter, die immer meinen Kompass im Blick behielten, um mich nicht„Landgang“ weiterlesen
Von der dröhnenden Stille
Jedes Geräusch ist mir zu laut. Als könnte ich jede Schallwelle einzeln wahrnehmen, als suchte sie sich den Weg durch mein Ohr in meinen Kopf und von dort dröhnend in meinen ganzen Körper. So fühlt es sich an. Jedes Geräusch durchdringt mich. Auch Sprache fühlt sich manchmal so an. Dann vibrieren die Worte in mir„Von der dröhnenden Stille“ weiterlesen
Von Schubladen und Psychiatrie
Die Behandlung erkrankter Menschen steht im klinischen Alltag eines Arztes im Mittelpunkt. Patienten suchen aufgrund ihres Leidensdrucks ärztlichen Rat. Sie schildern ihre subjektiven Symptome, aus deren Gesamtheit der Arzt eine Verdachtsdiagnose erstellt und diese mittels zumeist technischer oder laborchemischer Diagnostik objektiviert und sichert. In der Psychiatrie weicht der medizinische Alltag davon entscheidend ab: Viele Patienten„Von Schubladen und Psychiatrie“ weiterlesen
Unsichtbare sehen
Unter dem Hashtag „Wir halten zusammen“ und „Zusammen gegen Corona“ wird über alle Kanäle sozialer und informativer Medien zu altgedienten Tugenden aufgerufen. Gegenseitige Rücksichtnahme, die Übernahme von Verantwortung füreinander und gar eigenständige Umsichtigkeit erleben eine Renaissance. Die Corona-Krise bringt uns näher zusammen. Trotz „social distancing“ wächst die soziale Bindung. Menschen halten sich an Hygiene- und„Unsichtbare sehen“ weiterlesen